Stellen Sie sich ein Lebensmittelverarbeitungsunternehmen vor, das den Einsatz von Natriumhexametaphosphat zur Verbesserung der Wasserretention und Textur des Produkts evaluiert. Während die technischen Vorteile angestrebt werden, bleiben potenzielle Sicherheitsrisiken und Compliance-Anforderungen kritische Überlegungen, die zu schwerwiegenden Produktionsvorfällen oder Rechtsstreitigkeiten führen könnten, wenn sie übersehen werden. Diese Analyse untersucht das Sicherheitsdatenblatt (SDB) für Natriumhexametaphosphat, um ein umfassendes Verständnis seiner Eigenschaften, Gefahren, Notfallverfahren und Compliance-Strategien zu vermitteln.
Das SDB identifiziert das Produkt eindeutig als Natriumhexametaphosphat (CAS 68915-31-1), hergestellt von Aldrich und geliefert von Sigma-Aldrich Israel Ltd. mit vollständigen Kontaktdaten. Obwohl die REACH-Registrierungsnummer aufgrund von Ausnahmen oder Tonnageanforderungen nicht angegeben ist, gewährleistet diese Information einen schnellen Zugriff auf den technischen Support in Notfällen.
- Produktidentifizierung: Die CAS-Nummer dient als eindeutiger chemischer Identifikator.
- Lieferantenverantwortlichkeit: Detaillierte Lieferanteninformationen ermöglichen die Qualitätsverfolgung und die Feststellung der Unfallhaftung.
Gemäß der EU-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 ist Natriumhexametaphosphat nicht als gefährlich eingestuft. Das SDB bestätigt, dass es keine persistenten, bioakkumulierbaren und toxischen (PBT) Komponenten und keine endokrinen Disruptoren enthält.
- Einhaltung gesetzlicher Vorschriften: Erfüllt die EU-Sicherheitsstandards.
- Umweltsicherheit: Keine langfristigen Umweltrisiken durch PBT/vPvB-Stoffe.
Das Produkt enthält Natriumhexametaphosphat (auch bekannt als Calgon oder Polyphosphatglas) ohne zusätzliche bedenkliche Bestandteile, wie durch die geltenden Vorschriften bestätigt.
Das SDB enthält spezifische Erste-Hilfe-Anweisungen:
- Einatmen: Sofort an die frische Luft bringen
- Hautkontakt: Kontaminierte Kleidung entfernen und mit Wasser abspülen
- Augenkontakt: Mit reichlich Wasser spülen und Kontaktlinsen entfernen
- Verschlucken: Wasser trinken und einen Arzt konsultieren
Obwohl nicht brennbar, kann Natriumhexametaphosphat unter Brandbedingungen schädliche Gase freisetzen. Feuerwehrleute sollten eine Kontamination durch Wasserabfluss verhindern.
Bei Verschüttungen:
- Einatmen von Staub verhindern
- Abflusssysteme blockieren
- Verschüttetes Material mit trockenen Methoden auffangen und eindämmen
- Betroffene Bereiche gründlich reinigen
In trockenen, verschlossenen Behältern lagern. Als nicht brennbarer Feststoff klassifiziert (TRGS 510:13).
Empfohlene Schutzausrüstung:
- NIOSH/EN 166 zertifizierter Augenschutz
- CE-zertifizierte Handschuhe (z. B. Dermatril® L)
- P1-Atemschutzmasken in staubigen Umgebungen
Wichtige Eigenschaften:
- Aggregatzustand: Kristalliner Feststoff
- Schmelzpunkt: 628°C
- Wasserlöslichkeit: Hoch
- Entzündbarkeit: Keine
Chemisch stabil unter normalen Bedingungen. Starke Oxidationsmittel vermeiden. Kann bei Bränden gefährliche Zersetzungsprodukte erzeugen.
Toxizitätsdaten:
- Orale LD50 (Ratte): 3.053 mg/kg
- Dermale LD50 (Kaninchen): >7.940 mg/kg
- Leichte Augen- und Hautreizung
Keine signifikanten Umweltrisiken identifiziert. Nicht als PBT/vPvB oder endokriner Disruptor eingestuft.
Beachten Sie die geltenden Abfallvorschriften.
Nicht als Gefahrgut für den Transport eingestuft.
Entspricht der EU-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH). Es wurde keine chemische Sicherheitsbeurteilung durchgeführt.
Diese umfassende Analyse des SDB von Natriumhexametaphosphat liefert wesentliche Informationen für die sichere industrielle Anwendung. Das Verständnis dieser Sicherheitsparameter ermöglicht ein angemessenes Risikomanagement unter Einhaltung der Umwelt- und Arbeitsschutzstandards.

